HR-ManagementVertriebsmanagementInternational

Kandidatenfindung


Nicht den geeigneten Kandidaten zu finden kann unterschiedliche und vielseitige Ursachen haben. Das kann von übersteigerten Erwartungen bis hin zur mangelnden Mitarbeiterführung reichen. Grundsätzlich können im Auswahlprozess bereits viele Fehler vermieden werden. Aber auch nach der Einstellung eines Mitarbeiters trägt das Unternehmen wesentlich zum Erfolg eines Mitarbeiters bei. Nachstehend eine kurze Auflistung für den Recruitingprozess sowie dem Prozess nach der Einstellung.


1. Der Auswahlprozess

Stellenbeschreibung/Anforderungsprofil

Trifft Ihre Stellenausschreibung bzw. -beschreibung die gewünschte Zielgruppe und welche Zielgruppe wollen Sie erreichen? Was logisch klingt wird oft nicht berücksichtigt. Unklare und unvollständige Angaben gilt es zu vermeiden.Auch die Wortwahl kann - je nach Anforderung - unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Wahl des Mediums

Unterschiedliche Positionen verlangen unterschiedliche Medien. Mehrere Medien parallel einzusetzen ist kostenintensiv. Wer seine Zielgruppen kennt, weiß, wo (in welchem Medium) er sie findet.

Bewerbungsunterlagen

Zweifellos stellen Bewerbungsunterlagen und die ART und WEISE der Bewerbung zunächst den wichtigsten Hinweis der fachlichen und sozialen Qualifikation dar. Querverbindungen zwischen Referenzen, Lebenslauf und Anschreiben liefern ebenso Hinweise darauf, ob eine Bewerbung geeignet ist und zum Anforderungsprofil des Jobs passen, und weiters darauf, wie "ernst" dem Kanidaten die Bewerbung ist.

Das Interview

Vorsicht Stereotypenbildung: wenn Sie mehrere Kandidaten hintereinander interviewen ergibt sich gerne der Primacy-Recency-Effekt, d.h., dass der Eindruck des ersten sowie des letzten Kandidaten oft stärker beurteilt wird als jener der anderen Kandidaten.

Der Prozess danach

Nicht sofort entscheiden. Ein paar Tage zuwarten und die Interviewergebnisse (fallweise auch die Ergebnisse aus Fallstudien und Rollensimulationen) erneut prüfen. Entscheidend ist auch, wie ich fachliche vs. soziale Fähigkeiten für die gewünschte Anforderung bewerte!


2. Nach der Einstellung

Die ersten Wochen kommen Mitarbeiter in Unternehmen sehr gut zurecht. Die Motivation ist hoch, der Antrieb erfolgt intrinsisch. Das sollte im Idealfall so bleiben, jedoch wird auch Neues zu Gewohntem. Gefährliche Phasen liegen in den Monaten 4-6 sowie 9-12 innerhalb des ersten Jahres. Insbesondere der Mitarbeiterführung kommen diesbzgl. wichtige Aufgaben zu. Ein wesentlicher Grund für Mitarbeiterfluktuation.

Allgemein